Vorheriger Vorschlag

Zenettiplatz - Tempo 30 in der Tumblingerstraße

Der Zenettiplatz würde schon deutlich aufgewertet werden, wenn auch die Tumblingerstraße (wie die meisten umliegenden Straßen) zur 30-Zone gemacht wird.

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Nächster Vorschlag

Mehr grün und Spielfläche am kidlerplatz

Ich wäre sehr dafür, die Parkplätze zu streichen und die Fläche zu nutzen für einen Bobby car Kurs um neue Bäume herum oder eine Basketballkorb oder ähnliches.

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Generelles

Zwei Plätze, die es noch gar nicht sind

Beide Plätze sind im Moment nur Autoparkplätze. Das ist Schade!
Da könnte zB eine Mobilitätsstation entstehen.
Ansonsten würden Sitbänke und Brunnen schon gleich viel verändern.
Und ein Eiskiosk dazu!

Kommentare

Moderationskommentar

Lieber Gast,

vielen Dank für Ihre Beteiligung bei diesem Online-Dialog. Für beide Plätze ist geplant, Mobilitätsstationen zu errichten, wodurch auch Platz für eine Umgestaltung entstehen wird.

Mit freundlichen Grüßen,
Svenja Bötticher (Moderation)

Liebe Frau Bötticher,

der kausale Zusammenhang Ihres Kommentars ist für mich nicht nachvollziehbar.
Sie schreiben sinngemäß "...durch die Errichtung der Mobilitätsstation entsteht Platz für Umgestaltung...".
Wie kann Platz dadurch entstehen, dass etwas wo hingebaut wird?

Weiter frage ich mich, wie man hier von Bürgerbeteiligung sprechen kann, wenn andererseits bereits ein Plan besteht. Das ist irgendwie nicht die richtige Reihenfolge.

Mit freundlichen Grüßen,
ein direkter Anwohner

Moderationskommentar

Lieber Anwohner,

das Forschungsprojekt "City2Share" wird vom Bundesumweltministerium gefördert und unterliegt einer vierjährigen Projektlaufzeit. Ein Ziel des Projektes ist es, herauszufinden an welchen Orten die Münchnerinnen und Münchner die Angebote einer Mobilitätsstation besonders gut annehmen, um diese Erfahrungen dann an anderer Stelle zu übertragen. Da das Projekt innerhalb der vier Jahre die Mobilitätsstationen nicht nur realisieren sondern auch evaluieren möchte, wurden gemeinsam mit dem Bezirksausschuss und verschiedener städtischer Referate vier Standorte ausgewählt, an denen eine technische Umsetzbarkeit gegeben ist. Da es sich aber bei City2Share eben um ein Forschungsprojekt handelt, kann jede Planung auch rückgängig gemacht werden, wenn die Testphase ergibt, dass eine Mobilitätsstation nicht gut angenommen wird. Zum Hintergrund für die Wahl der Standorte: Gewählt wurden Standorte mit unterschiedlichen räumlichen Voraussetzungen: von stark frequentierten Plätzen mit U-Bahnanschluss wie dem Goetheplatz bis hin zum Zenettiplatz in einem Wohnviertel ohne direkte Anbindung an eine Tram oder U-Bahn. Sie haben jetzt aber auch die Möglichkeit, Vorschläge für weitere Stationen zu machen: https://www.beteiligung.city2share.de/dialoge/standorte-fuer-mobilitaets...

Jetzt noch zur Frage: Warum entsteht Platz für Umgestaltung? Die Leitidee für mehr Platz im öffentlichen Raum ist folgende: Viele Menschen besitzen ein Auto, nutzen es aber nur selten. D.h. es stehen viele Autos herum, werden aber kaum genutzt. Wenn sich mehr Menschen Pkws teilen würden, und diese Angebote besser verfügbar sind (an einer Mobilitätsstation), dann würden weniger Autos in den Straßen stehen und es gäbe mehr Grünraum und eine höhere Aufenthaltsqualität. Es entsteht Platz, da die Angebote an dieser Station auf einer kleineren Fläche, ein gleichwertiges Mobilitätsangebot darstellen. Dadurch wird ein Teil der Fläche „frei“. Für diese freien Flächen gibt es noch keine Planung. Die Landeshauptstadt München möchte daher von den Anwohnern und Anwohnerinnen wissen, welche Nutzung hier gewünscht ist. Die Frage der Beteiligung ist an dieser Stelle entsprechend: Welche Art der Nutzung und welche Art der Gestaltung würden Ihnen am Zenettiplatz gefallen?

Beste Grüße,
Lukas Worgull (Moderation)

Lieber Herr Worgull,

danke, dass Sie auch hier meine Rückfrage beantworten.
Ich habe Ihnen meine diesbezügliche Einschätzung ja auch schon in einem anderen Treat mitgeteilt:

Die Logik, dass Freiräume entstehen, wenn einige Innenstadtbewohner aufgrund von Carsharing-Angeboten ihr privates Auto abschaffen, ist mir zu statisch.
Außer, Sie reduzieren WIRKLICH im selben Maße die Anzahl der Parkplätze, in welchem Sie die Verkehrsreduzierung durch Mehrfachnutzung eines Sharing-Fz in Ihrem Rechenmodell annehmen. Ansonsten wird der Freiraum in kürzester Zeit durch neu nachströmende Fz aus dem Umland kompensiert.

Eine derartige Reduktion von Parkraum glaub ich Ihnen aber nicht, denn sie wäre verkehrspolitisch sehr unpopulär.
Und unpopulär will doch heute niemand sein, erst recht kein Entscheider....

Es braucht aber auch unpopuläre Maßnahme, um einen Wnadel zu erreichen.

Beste Grüße,
ein Anwohner