Vorheriger Vorschlag

Sharing schafft Platz

Wenn nicht jeder ein Auto vor der Tür stehen haben muss schafft das Platz.

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Nächster Vorschlag

Mobilität teilen - Das ist die Zukunft!

Sich das Auto zu teilen und somit auch freie Flächen und mehr Platz in München zu schaffen dadurch dass man nun weniger Parkplätze benötigt!

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Zustimmung

Ja, aber...

Das Sharingmodell Freiräume schaffen stimmt nur bedingt.
Zunächst einmal muss bei Autos zwischen sharing und free floating unterschieden werden!!! Modelle wie Stattauto haben ihren EIGENEN Parkplatz und kosten damit weniger Raum, sind nicht eine Ergänzung sondern ein Ersatz zum eigenen Auto.
Free floating wie car2go, flinkster, drivenow und Co kosten zusätzlichen Raum, werden meist als Ergänzung und damit zusätzlich zum eigenen Auto genutzt.
Mit free floating ist es der Industrie gelungen einen positiv besetzten Begriff zu vereinnahmen, umzuwidmen und auszuhöhlen...
Bei den den Radl sehe ich es noch mal differenzierter:
Was die Stadt braucht sind mehr und bessere Radlwege, zzgl zu besser getakteten Nahverkehr. Nur wenn dieses Angebot besser wird, es eine echte Alternative zum Auto ist, nur dann steigt man gerne um!
Wir brauchen kein Radlsharing im öffentlichen Raum, die Leute fahren schon viel und regelmäßig mit ihren eigenen Radln, obwohl es die unverständlicherweise selbst ERNANNTE Radlhaupstadt zu wenig für Parkflächen an U- und S-Bahnhalten tut, zu wenig in den Ausbau von Radl(schnell)wegen steckt. Stattdessen konkurrieren wir an den Haltestellen mit den sharing Angeboten noch um den wenigen Platz zum Abstellen. Klar es ist ein Geschäft und gegen das der MVG hab ich auch prinzipiell nichts, aber der Ausbau für private Radl darf nicht hinten anstehen,schließlich hat nahezu jeder ein eigenes daheim.

Insgesamt gilt:
Sharing muss Reduktion durch Teilen sein, sonst löst es nicht die Probleme sondern ist lediglich ein neues, zusätzliches Geschäftsfeld mit den gleichen Problemen im Quadrat