Was macht City2Share?

Zehn Partner aus Verwaltung, Forschung und Industrie erforschen gemeinsam neue Lösungen um Mobilität auch im urbanen Umfeld sicherzustellen. Dazu werden folgende Aspekte untersucht und weiterentwickelt: E-Mobiltität, Sharing-Angebote (Carsharing und Bikesharing), City Logistik (urbane Lieferverkehre), autonomes Fahren, induktives Laden, Sensorik und Umweltauswirkungen.

Was passiert in München?

In München wurden vier „Elektromobilitätsstationen“ in der Isarvorstadt und Untersendling errichtet.
Dazu gibt es einen Online-Dialog, damit die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie die Anwohnerinnen und Anwohner über die Gestaltung des Umfeldes und die Ausweitung der Mobilitätsangebote diskutieren können.

Was ist eine Mobilitätsstation?

Die Idee einer Mobilitätsstation ist, unterschiedliche Verkehrsmittel an einem Ort zu bündeln und so den Anschluss oder Umstieg auf ein andere Verkehrsmittel zu vereinfachen. Je nach Weg und Ziel bieten unterschiedliche Verkehrsmittel verschiedene Vor- und Nachteile. Eine Mobilitätsstation bietet verschiedene Angebote. So kann jeder nach Bedarf entscheiden werden, welches Verkehrsmittel seinen Weg das Beste ist. Bei Fahrten mit der U- und S-Bahn hilft die Mobilitätsstation die letzten Meter bis zum Ziel mit einem Fahrrad oder Auto zu ergänzen.


Das Projekt City2Share hat vier Mobilitätsstationen in der Isarvorstadt und Untersendling einrichtet und diese zusätzlich mit Elektroladesäulen ausgestattet, um E-Mobilität zu fördern. Daher wird auch der Begriff Elektromobilitätsstation verwendet. 

Die Standorte der vier Stationen sind: 

  • Kidlerplatz 
  • Zenettiplatz 
  • Goetheplatz
  • Am Glockenbach (Straße)
     

Warum diese vier Stationen?

Ziel von City2Share ist es, Mobilitätsstationen in innerstädtischen, hochverdichteten Stadtteilen zu testen. Die Standorte sollen jeweils unterschiedliche Kriterien berücksichtigen:

  • Orte mit direkter Anbindung an U- und S-Bahn
  • Orte, die keine direkte Nähe zu einer Tram oder U/S-Bahn haben
  • Orte mit guter oder schlechter Nahversorgung (Supermarkt, Bäckerei, Drogerie, etc)
  • Orte, die eine Chance auf eine ansprechende Platzgestaltung bieten

 

Was versteht man unter Platzgestaltung?

Alle vier Elektromobilitätsstationen befinden sich neben oder auf öffentlichen Plätzen. Teils werden die Plätze als Quartierstreffpunkte genutzt, teils als Verkehrsraum. Im Rahmen von City2Share sollen die Plätze näher untersucht werden, deren Nutzung sich derzeit ausschließlich auf das Parken von Autos konzentriert. 

Die Frage nach der Platzgestaltung ist die nach der Nutzung: Für welche Zwecke sollen die Quartiersplätze vorrangig nutzbar sein? Sitzen, gehen, spielen, parken, verweilen, sich erholen oder ausruhen? Durch welches gestalterische Merkmal sollen sich die Plätze hervorheben? Durch Pflanzen, Sitzbänke, Fahrzeuge, Spielgeräte, Wasser oder Kunst?

Wer macht mit?

Das vom Bundesministerium für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit geförderte Projekt wird von zehn Projektpartnern durchgeführt und von zwei Agenturen begleitet:

  • BWM (Projektleitung)
  • Siemens
  • UPS
  • DriveNow
  • SWM/MVG
  • Hamburger Hochbahn AG
  • Landeshauptstadt München (Referat für Stadtplanung und Bauordnung)
  • TU Dresden
  • Universität der Bundeswehr München
  • difu (Deutsches Insitut für Urbanistik)
  • Für die Bürgerbeteiligung in München arbeitet die Stadt mit Zebralog und Green City e.V. zusammen.